Batterien für Fahrzeuge mit Hybridantrieb

Fahrzeuge mit Hybridantrieb sind ein heiß diskutiertes Thema. Welche Batterietechnologien stehen dafür zur Verfügung und welche Vorteile bieten sie? Johnson Controls hat sich mit der Thematik detailliert auseinandergesetzt und Antworten erarbeitet, die Ihnen im Gespräch mit Ihren Kunden weiterhelfen können.

Wie funktioniert der Hybridantrieb und welche Rolle spielen die Batterien?

Hybridelektrische Fahrzeuge (HEV) nutzen als Antrieb eine Kombination aus einem Verbrennungsmotor und einem oder mehreren Elektromotoren und verbrauchen in der Full-Hybrid-Version bis zu 50% weniger Kraftstoff als das herkömmliche Modell. In der Mild-Hybrid-Version können immerhin 15 bis 20% Kraftstoff eingespart werden. Dieses Antriebskonzept verbindet die große Reichweite und schnelle Betankung konventioneller Fahrzeuge mit den Energie- und Umweltvorteilen eines Elektrofahrzeugs.

Batterien sind ein wesentlicher Bestandteil von Hybridfahrzeugen, da sie nicht nur die Zubehörkomponenten speisen, sondern das Fahrzeug auch antreiben. In Fahrzeugen mit Hybridantrieb werden die Batterien durch Rückgewinnung der Bremsenergie geladen. Auch dies trägt zu einer Senkung des Kraftstoffverbrauchs und der Emissionen bei.

Johnson Controls arbeitet an der Entwicklung von Batterien, die eine ökonomische Verbindung aus Leistung, Energieeffizienz und Lebensdauer für die Massenproduktion von Hybridfahrzeugen bieten.

Welche Batterietechnologien werden für den Hybridantrieb verwendet?

Hybridfahrzeuge stehen heute bereits kommerziell zur Verfügung. In diesen Fahrzeugen liefert eine Nickel-Metall-Hydrid-Hochspannungsbatterie (NiMH) die nötige Energie für den Stopp/Start-Betrieb des Motors und andere Funktionen. Zum Starten des Motors, besonders bei kalter Witterung, und bei hohem Verbrauch wird auch hier eine 12-Volt-Bleisäurebatterie verwendet. Darüber hinaus werden Versuche mit Nickel-Metall-Hydrid- (NiMH) und Lithium-Ionen-Hochspannungsbatterien durchgeführt, um diese Technologie hinsichtlich Leistung, Gewicht, Baugröße und Kosten weiter voranzubringen. Derzeit werden diese Batterien noch vorwiegend in kleinen elektronischen Geräten eingesetzt und wären aufgrund der hohen Kosten als Energiequelle für Fahrzeugantriebe nicht konkurrenzfähig. Johnson Controls verfügt über umfassende Erfahrung in der Nutzung und Weiterentwicklung aller genannten Batterietechnologien und ist somit bestens für den Hybridmarkt aufgestellt, unabhängig davon, welche Technologie letztlich zum Einsatz kommen wird.

Welche Erfahrung hat Johnson Controls auf diesem Gebiet?

Johnson Controls arbeitet seit über 15 Jahren an der Entwicklung von NiMH-Batterien. In ganz Europa fahren bereits Busse im Linienverkehr, die mit Hybridkomponenten von Johnson Controls ausgerüstet sind. So weist Johnson Controls den Weg zu umweltfreundlichen und energiesparenden Fahrzeugen.

Welche Forschungsprojekte laufen im Bereich Hybridtechnologie?

Johnson Controls engagiert sich mit Nachdruck für innovative Batterietechnologien. So wurde mit dem französischen Batteriehersteller Saft ein Joint Venture gegründet (Johnson Controls–Saft Advanced Power Solutions), das Batterien für Hybridfahrzeuge der nächsten Generation herstellen soll. Diese Batterien werden erheblich weniger wiegen, was dem Kraftstoffverbrauch zugute kommt. Auch bei der Forschung und Entwicklung neuer Batteriesysteme nehmen wir somit eine führende Position ein.
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